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Paragliding im Sauerland

Sonstige - erlebt: August 2000

Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein großer Sprung für uns!

Paragliding im Sauerland

Was müssen das für Freunde sein, die einem einen Sprung vom Berg zum Geburtstag schenken...
Netterweise beinhaltete der Gutschein zum Sprung auch einen Gleitschirm und Anweisungen von einem Trainer. Außerdem wollten natürlich auch viele der Schenker mitfliegen. So machten wir uns auf zu unserem zweitägigen Schnupperkurs ins Sauerland.

Zu Beginn wurde uns einiges theoretische Hinterwissen eingeimpt: Wie fliegt man Kurven, wie landet man und wie fliegt man überhaupt los. Das machte der Trainer so gut, dass man ein Gefühl der Sicherheit bekam. Und schon ging es los zu den ersten kleinen Hoppsern. Die erste Aufgabe bestand darin, fast am Fuße des Berges mit dem Gleitschirm anzulaufen und ein paar kleine Sprünge hinzubekommen. Die meisten landeten zwar irgendwie nur auf dem Hintern, aber manche Leichtgewichte schafften ihren ersten Meter. Mit jedem Versuch gingen wir den Berg höher hinauf. Und vor der Mittagspause hatte jeder in der Gruppe einen ersten längeren Flug und ein riesiges Erfolgserlegnis hinter sich.

Das Fliegen ging wirklich einfach und der Trainer machte einem Mut, so dass auch einige, die eigentlich nie im Leben fliegen wollten (nicht wahr, Swantje?), ab der Mittagspause selber einen Gleitschirm auf dem Rücken hatten.

Der Trainer stand auf der Hälfte des Berges und gab uns mit Schreien und Pantomime Anweisungen, an welcher Strippe wir ziehen sollten, damit wir in einer elegantem S-förmigen Flugbahn unten landeten - vor der mit Stacheldraht abgezäunten Kuhwiese.

Es war ein super Wochenende. Alle hatten Flüge mit ca. 30 bis 60 Sekunden Flugzeit in bis zu 10 m Höhe, die Gruppe war klasse und der Trainer nett und fit. Dass wir die richtige Flugschule erwischt haben konnten wir sehen, da eine andere Flugschule am gleichen Berg wesentlich mehr Pause machte und alle sauer auf deren etwas seltsame Trainer waren.

Tipps für Nachflieger: Wir waren bei Reinhold's Flugschule in Willingen im Sauerland und haben in der Nähe einem evangelischen Jungendheim übernachtet.

Frank bei den Startvorbereitungen. Drei Helfer halten den Gleitschirm in Position, dann muß man nur noch rennen und schon fliegt man. So einfach ist fliegen!

Frank bei den Startvorbereitungen. Drei Helfer halten den Gleitschirm in Position, dann muß man nur noch rennen und schon fliegt man. So einfach ist fliegen!

Kleine Gabi - großer Schirm. Leider musste jeder nach der Landung sein Gerödel selber den Berg hochschleppen. Oliver im Hintergrund hatte einen Gleitschirm umgebaut zu einem Regenschirm. Er wurde zwar nicht mehr naß, dafür verschlechterten sich die Flugeigenschaften jedoch immens.

Kleine Gabi - großer Schirm. Leider musste jeder nach der Landung sein Gerödel selber den Berg hochschleppen. Oliver im Hintergrund hatte einen Gleitschirm umgebaut zu einem Regenschirm. Er wurde zwar nicht mehr naß, dafür verschlechterten sich die Flugeigenschaften jedoch immens.

Unser Flugteam und die Bodentruppen.  Von links unten: Heike Rosenau, Swantje Eckert, Stefan Lemmer, Gabi Lefherz, Markus Polzin. Oliver Suck, Ines Ringel, Hamide Sahin, Bülent Sahin, Ulrike Polzin. Frank Ahland, Beate Göbel Ludger, Anke Bierwirth, Stephan Schubert, Geradina Pisani.

Unser Flugteam und die Bodentruppen. Von links unten: Heike Rosenau, Swantje Eckert, Stefan Lemmer, Gabi Lefherz, Markus Polzin. Oliver Suck, Ines Ringel, Hamide Sahin, Bülent Sahin, Ulrike Polzin. Frank Ahland, Beate Göbel Ludger, Anke Bierwirth, Stephan Schubert, Geradina Pisani.

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