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Westliche Invasion in St. Petersburg und Moskau

Russland - bereist: August 2014

Westliche Invasion in St. Petersburg und Moskau

Jahrzehnte lang wurde der eiserne Vorhang mit Gewalt oben gehalten. Kaum lässt die Kraft nach, schon sickern alle Ikonen des vermeintlich Bösen ein: Mc Donalds, Starbucks, Boss, Gucci, BMW, ...

Moskau ist voll mit Geschäften von westlichen Marken. Alle Mode- und Schmuckdesigner und Autohersteller sind vertreten. Die Polizeiautos sind von Ford. In der Stadt kann man meistens nicht auf den ersten Blick sagen in welchem Land man sich befindet. Die Supermärkte sind bei den Süßigkeiten und dem Alkohol gut gefüllt mit Westprodukten. Amerikanische Musik läuft in einer der vielen russischen Buchhandlungen, die wir uns angucken.

Wie muss das für jemanden sein, der 60 Jahre lang im Sinne der Partei gelebt und gearbeitet hat und diesen Wandel nun seit 20 Jahren erlebt? Der erste Mc Donalds wurde 1990 in Moskau eröffnet.

Wenn man gut Sushi, italienisch oder amerikanisch in stylischen Sixties Restaurants essen will, dann ist man in Russland genau richtig. Um russisch zu essen muss man schon etwas länger suchen.

Bescheidenheit scheint nicht die Stärke der Russen zu sein. Wir haben reichlich Stretch-Limousinen gesehen, die anscheinend gerne zu Hochzeiten genutzt werden.

Die Zugfahrt von St. Petersburg nach Moskau ging flott in 4,5 Stunden in einem top modernen ICE 3 ähnlichem Zug von Siemens.

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