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Bali

Bali - bereist: November 2013

Bali

Noch nie sind wir so gereist wie dieses mal - noch nie haben wir in schönen Hotels und deren pools abgehangen.

Highlights:

- Villa und privater infinity pool mit Blick in den Dschungel im Puri Wulandari. Villa 115 ist am besten. 116 und 117 sind auch gut, aber mehr einsehbar.

- Wanderung auf den Vulkan. Obwohl es morgens um 4 los ging und ganz schön anstrengend war.

- Fahrt mit dem Auto quer durch die Insel

- Tauchen am Wrack der US Liberty in Tulamben im Nord Osten

- Tauchen auf Lembongan mit den Blue Corner Divern. Die Korallen sind Top, viele Fische, ein Black-Tip Reef Shark, Mantas, aber leider keinen Mola-Mola gefunden.

- Abhängen in den Hotels und die Nach-Flashes genießen

- Die frischen Obstsäfte

- Die kulinarischen Köstlichkeiten - obwohl die indonesische Küche außer Bami Goreng und Nasi Goreng nicht so viel original bietet

- Eingeladen zu werden zu der Hochzeit vom Cousin unseres Fahrers. Am ersten tag ist die zeremonie im Familien tempel und dem Dorf-Tempel in kleiner Runde. Am nächsten tag kommen alle zum Quatschen und Essen und Cola trinken. Da durrften wir auch dabei sein.

- Massagen - besonders gut im tollen Ambiente im Puri Wulandari.

- Die Menschen. Die Balinesen strahlen eine Ruhe aus. besonders, wenn man mit ihnen redet oder sie untereinander reden.

Lowlights:

- Unser Zwangsstopp in Sanur, da an dem Tag "silent ocean" war und keine Fähre fuhr nach Lembongan. Sanur ist wie schlimmstes Mallorca. Strandliegen nur als Hotelgast. Ein Hotel neben dem anderen, wobei die Hotels alle niedrig sind bis Palmenhöhe (außer das aller erste 10 stöckige, nachdem kein weiteres mehr gebaut werden durfte). Jede Menge Restaurants. Keine Bäume für Hängematten.

- Die Stadt von der man die Wanderung auf den Vulkan startet bietet nichts und der See ist nicht schön. Das Dorf war fast ausgestorben.

- Der Strand und die Stadt Lovina im Norden, die wir nur zum Übernachten nutzten.

In Ubud liefen wir durch Penestanan, etwas abseits gelegener kleiner Stadtteil, in dem viele Künstler leben sollen.

Wir kamen an einer Galerie vorbei, durch deren Scheibe wir zwei Bilder sahen, die uns gefielen. Die Galerie war zu und wir hätten zurück gehen müssen. Aber Künstler werden ja nun noch jede Menge kommen, dafür müssen wir nicht zurück gehen.

Wir schlenderten durch Penestanan, ohne weitere Bilder gefunden zu haben, aßen und tranken etwas. Dabei fiel uns ein kleiner Trampelpfad auf durch die Reisfelder, der wieder in Richtung der Galerie führte. Wir gingen ihn, suchten diesmal den Künstler und lernten Karja kennen. Er beeidruckte durch seine ruhige Art, seine Bilder und seinen Lebenslauf, der ihn als Maler schon mehrfach nach Europa und USA brachte. Derzeit arbeitet er als Dekan an der Kunsthochschule in Ubud.

Wir reservierten die beiden Bilder und nahmen sie auf der Rückfahrt mit.

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