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Fazit Japan

Japan - bereist: Oktober 2009

Wir sind begeistert.


Japan kommt hoch oben auf die Wiederhinwoll-Liste. Wir haben uns sehr wohl gefühlt. Die Japaner sind ein sehr sympathisches Volk mit netten Macken und Eigenheiten. Die Städte sind top modern und schön, hängen Deutschland in einigem um Längen ab. Sogar New York hat es für uns schwer da mitzuhalten. Dabei haben sie es geschafft ihre Kultur mit den modernen Neuerungen anzureichern. Man sieht Kimonos auf den Straßen, wunderschön angelegte Gärten und Tempel. Die Japaner haben viel Sinn für die Details. Das sieht man in den Gärten, in den Bäumen und Blumen an den Häusern, in der Gesamt Dekoration, bei dem guten Essen und den schönen individuell zum Essen passenden Schälchen.


Müll sieht man nirgends. Das liegt nicht an hohen Strafen wie in Singapur, sondern daran, dass die Japaner einfach ihren Müll nicht einfach auf die Straße werfen. Warum kriegen Europäer und andere Länder so ein Handlungsmuster eigentlich nicht in ihre Köpfe…


Die Kommunikation ging überraschend gut. Zwar sprechen nur sehr wenig Japaner Englisch – und das meistens auch nur rudimentär – aber mit Zeichensprache kommt man sehr weit. Die Japaner sind sehr hilfsbereit. Und, anders als in anderen asiatischen Ländern, sagen sie, wenn sie etwas nicht wissen, was sehr, sehr praktisch ist. Sie haben sich sehr gefreut über unsere japanischen Begrüßungsfloskeln, dass wir uns mit „Itatakimas“ für überreichtes Essen in Restaurants bedanken konnten, was anders ist als ein normales Danke „domo arigato“ oder höflicheres Danke „arigato gosaimas“, wir konnten uns mit „sumimasen“ entschuldigen bei Anremplern oder wenn wir nach dem Weg fragen wollten und dem Koch mit „Gotschi Soss Sama“ mitteilen, dass das Essen sehr lecker war und mit „Mata Ne“ verabschieden.


Sicherlich ist uns so einiges verborgen geblieben, wofür man die Sprache und Schilder verstehen muss. Aber das Japan, in das wir eintauchen durften, hat uns schon begeistert.


Das U-Bahn Fahren hat seinen Schrecken verloren. Die U-Bahn Stationen sind mit „deutschen“ Namen beschildert und die U-Bahn Pläne auch. Zum Ticketkauf  muss nur den Trick kennen, dass man erst Geld einwerfen muss. Danach kann man den Fahrpreis (in unseren Ziffern geschrieben) und die Personenanzahl (durch Symbole erkennbar) anklicken und erhält die Tickets. Die anderen 20 Tasten in Japanisch scheinen nicht so wichtig zu sein.


Das Verkehrsmittel der Wahl ist sicher das perfekte Zugsystem, das man günstiger mit einer Ausländer-Railpass befahren kann. Das Selberfahren im Mietwagen war zwar Problemlos, dank englischsprachigem Navi (bei dem blöderweise jedoch die Bedienung auf japanesisch war), aber viel gebracht hat es nicht, da wir nicht wie gehofft in kleine Städtchen zwischendurch gefahren sind, da sie nicht sehr sehenswert schienen.


Wir wollen wieder hin!

Fazit JapanFazit Japan
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annSoile 11/10/2015 17:37

Das kann ich sehr gut verstehen...ich liebe dieses Land auch sehr...sowie auch die Menschen. Ich hatte das Glück 4 Monate dort zu verbringen ...es war toll!!! :-) ich kann deinem Beitrag nur bestätigen!!