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Massaker im Paradies

Seychellen 2010 - bereist: Oktober 2010

Nach einem grandiosem Sonnenuntergang im Meer, bei dem Lois Armstrong “what a wonderfull world” für uns sang, begann ein Massaker vor uns im Wasser. Im Dämmerlicht flohen mehrfach fliegende Fische einzeln oder als Schwarm vor Abendessen suchenden Räubern. Dabei flogen sie wie eine kleine Wolke in alle Richtungen. Einige tauchten erst nach erstaunlichen 100m in ihr Element wieder ein. Einem halfen seine Flugkünste nichts - ein Baracuda sprang direkt hinter ihm her und schien ihn  beim Eintauchen zu erwischen. Ein gut gesättigter Baracuda mehr, der vielleicht schon morgen auf unserem Teller liegt.

Fliegende Fische hatten wir auch schon auf der “Sea Pearl” gesehen. Besonders Abends, wo manche nicht damit gerechnet haben auf den unendlichen Weiten eines Ozeans ausgerechnet beim Fliegen auf ein Schiff zu stoßen . Damit wurden aus flying fishes dann floating fishes.

 

Ein Toperlebnis der Reise war es an Deck unserer unbeleuchteten “Sea Pearl” zu sitzen vor einer Insel ohne Lichtquellen sich die eine Million Sterne anzugucken - sich dabei Wünsche von Sternschnuppen erfüllen zu lassen.

 

Nach 3 Wochen sind wir nun tiefenentspannt und wundgelegen von Hängematten und Liegestühlen. Die Augen und die Speicherchips der Kameras sind voll mit Traumstränden, Stränden mit großen Felsen, Stränden mit kleinen Felsen, Sonnenuntergängen, Palmen und Wasser. Wir haben die Seycheloir Mentalität voll übernommen und schluffen durch den Tag - wir werden versuchen sie in unser deutsches Arbeitsleben zu integrieren.

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